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Referenzen

Vom Kundengespräch zum Ticket

Das Problem war meins. Nach einem Kundengespräch saß ich da und tippte ab, was besprochen worden war — jedes Mal zwanzig Punkte, jedes Mal eine halbe Stunde, und jedes Mal fiel irgendetwas hinten runter.

Heute wird das Gespräch aufgenommen, lokal ausgewertet und in Aufgabenentwürfe überführt, die als Karten auf einem selbstgehosteten Board landen.

Die Transkription läuft auf eigener Hardware. Es verlässt keine Aufnahme den Rechner, und es ist kein Dienst eines Anbieters beteiligt — bei Mitschnitten fremder Gespräche ist das keine Geschmacksfrage.

Der Kreis schließt sich auf der anderen Seite: Ein Gegenstück liest dieselbe Schnittstelle und kann Karten beanspruchen und bewegen. Der Zustand einer Aufgabe lebt damit an genau einer Stelle — auf der Karte. Ein zweiter Ort, an dem derselbe Stand gepflegt wird, ist die Konstellation, in der einer still veraltet.

Das ist eine Eigenreferenz, und ich schreibe es offen so hin: kein Kundenprojekt, sondern Werkzeugbau für die eigene Auftragsarbeit. Es als Kundenprojekt zu tarnen wäre der Punkt, an dem Vertrauen kaputtgeht.

Was hier nicht steht: eine Trefferquote. Aus einem einzigen Durchgang lässt sich keine bilden — und ein Ticket, das nie erzeugt wurde, hinterlässt auch keine Karte, an der man den Fehler sähe.

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